Rechtsmittel gegen den Einschätzungsentscheid

Einsprache
Gegen den Einschätzungsentscheid können Sie und die Gemeinde innert 30 Tagen nach Zustellung beim kantonalen Steueramt schriftlich Einsprache erheben (§ 140 Abs. 1 StG). Diese Einsprache ist beim Kantonalen Steueramt Zürich, Zentrale Dienste, Bändliweg 21, Postfach, 8090 Zürich, einzureichen.

Die Frist von 30 Tagen ist nicht erstreckbar. Einsprachen per E-Mail oder Fax sind ungültig (gem. Verwaltungsgerichtsentscheid vom 25.10.2006).

Bei Unterlassung der Einsprache wird die Einschätzung rechtskräftig.

 
Auszug aus dem Gesetz über die direkten Steuern vom 8. Juni 1997 (StG)
§ 139 Abs. 2 Hat der Steuerpflichtige trotz Mahnung seine Verfahrenspflichten nicht erfüllt oder können die Steuerfaktoren mangels zuverlässiger Unterlagen nicht einwandfrei ermittelt werden, nimmt das kantonale Steueramt die Einschätzung nach pflichtgemässem Ermessen vor. Es kann dabei Erfahrungszahlen, Vermögensentwicklung und Lebensaufwand des Steuerpflichtigen berücksichtigen.

§ 140 Abs. 2 Eine Einschätzung nach pflichtgemässem Ermessen kann der Steuerpflichtige nur wegen offensichtlicher Unrichtigkeit anfechten. Die Einsprache ist zu begründen und muss allfällige Beweismittel nennen.

§ 142 Abs. 2 Das Einspracheverfahren ist kostenfrei. Die Kosten dieses Verfahrens können jedoch dem Steuerpflichtigen oder jeder andern zur Auskunft verpflichteten Person auferlegt werden, die diese Kosten durch eine schuldhafte Verletzung von Verfahrenspflichten notwendig gemacht haben.
 
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Abteilung Steuern.